Sanierung und Erweiterung: Haus M. Offenau

Sanierung und Erweiterung eines Siedlungshauses aus den 1930er Jahren

Bestand aus den 1930er
Grundsanierung und Modernisierung
Anbau für Esszimmer und Bad
Fertigstellung 2026

Projektbeschreibung

In Offenau am Neckar wurde das Wohnhaus der Urgroßeltern einer Familie umfassend saniert und behutsam erweitert. Zwei Brüder entschieden sich bewusst dafür, das Gebäude aus den 1930er Jahren zu erhalten und zu einem zeitgemäßen Zuhause weiterzuentwickeln. Ein Großteil der Arbeiten wurde in Eigenleistung mit Unterstützung von Familie, Freunden und regionalen Handwerksbetrieben ausgeführt.

Wie viele Siedlungshäuser dieser Zeit war auch dieses Gebäude von kleinen Räumen, schmalen Verkehrsflächen und einem einfachen Ausbaustandard geprägt. Ziel der Planung war es, den Charakter des Hauses zu erhalten und gleichzeitig ein großzügiges, helles und modernes Wohngefühl zu schaffen.

Dafür wurde das Gebäude vollständig entkernt und auf der Gartenseite um einen zweigeschossigen Anbau erweitert. Im Erdgeschoss entstand durch den Rückbau mehrerer Innenwände ein offener Wohn-, Ess- und Kochbereich mit direktem Bezug zum Garten. Der zusätzliche Raum entstand jedoch nicht allein durch den Anbau. Viele Verbesserungen wurden bereits durch das konsequente Hinterfragen bestehender Grundrisse erreicht. Kleine Veränderungen wie das Versetzen einer nicht tragenden Wand, optimierte Laufwege oder geänderte Türanschläge führten in ihrer Summe zu einer deutlich höheren Wohnqualität.

Der ursprüngliche Massivbau aus zweischaligem Ziegelmauerwerk blieb erhalten. Der Anbau wurde in Holzrahmenbauweise ausgeführt und weitgehend in Eigenleistung errichtet. Seine Holzleistenschalung setzt ihn bewusst vom verputzten Bestandsgebäude ab und macht die bauliche Entwicklung des Hauses nachvollziehbar.

Trotz der Erweiterung blieb die ursprüngliche Kubatur des Siedlungshauses erhalten. Der Anbau ergänzt das Gebäude dort, wo zusätzlicher Raum tatsächlich benötigt wurde, ohne den Charakter des Bestands zu überformen.

Dieses Projekt zeigt, dass nachhaltiges Bauen häufig mit dem beginnt, was bereits vorhanden ist. Durch eine sorgfältige Analyse, gezielte Eingriffe und den respektvollen Umgang mit dem Bestand entstand aus einem kleinen Haus der 1930er Jahre ein modernes Zuhause mit hoher Wohnqualität.

Das sagt die Bauherrschaft

Die meisten hätten das Haus vermutlich abgerissen. Norman Heimbrodt hat daraus mit seinen Ideen, seinem Gespür für Proportionen und vielen durchdachten Details ein modernes und lichtdurchflutetes Zuhause geschaffen. Besonders beeindruckt hat uns seine Unterstützung während der gesamten Bauzeit – von spontanen Videokonferenzen bis hin zu Baustellenbesuchen vor Ort. Trotz der großen Entfernung hatten wir immer das Gefühl, einen persönlichen Ansprechpartner an unserer Seite zu haben.“

Philipp und Sebastian M.

Information icon

Wir benötigen Ihre Zustimmung zum Laden der Übersetzungen

Wir nutzen einen Drittanbieter-Service, um den Inhalt der Website zu übersetzen, der möglicherweise Daten über Ihre Aktivitäten sammelt. Bitte überprüfen Sie die Details in der Datenschutzerklärung und akzeptieren Sie den Dienst, um die Übersetzungen zu sehen.